Fort- & Weiterbildung

Viszerale Faszientherapie, Modul 1

Termin(e)

07. Oktober 2022 - 09. Oktober 2022

Ort

Trier

Fortbildungspunkte (FP)

27

Unterrichtseinheiten (UE)

27

Gebühr

VPT-Mitglieder: 490,-€
Nichtmitglieder: 565,-€

Unterrichtszeit

Freitag    9.00 - 17.00 Uhr
Samstag 9.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 9.00 - 17.00 Uhr

Kursleitung

Andreas Haas, Trainer für integrative Faszientherapie, Gründer und Leiter des Manus fascia.center, Ausbildungen in Osteopathie, Craniosacraler Therapie, Heilmassage, Tuina-Anmo-Therapie u.a.

Unsere AGB

Beschreibung

Die viszerale Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Fasziale Pathologien und organische Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests an speziellen Anheftungsstellen analysiert und mittels der Körpersprache der Patientin/des Patienten exakt lokalisiert.

Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Alle Viszera (Organe) des menschlichen Körpers sind sehr eng mit dem Bindegewebe (den Faszien) vernetzt. Die Organe werden von Faszien getragen, ernährt, innerviert, gegen andere Organe abgegrenzt, beweglich gehalten, vor Infekten geschützt und untereinander verbunden. Diesem Netzwerk von Faszien liegt eine exakt definierte Ordnung und Struktur zugrunde, die den Organen Form und Halt gibt und sie gleichzeitig in den Körperhöhlen befestigt. Die Körperhöhlen ihrerseits werden von Strukturen des Bewegungsapparates gebildet, wodurch eine enge Verbindung zwischen den Organen und dem Bewegungsapparat entsteht. Die viszeralen Funktionen und die Bewegungen der myofaszialen Strukturen sind voneinander abhängig und werden über die Faszien koordiniert. Störungen eines der beiden Systeme haben zwangsläufig Auswirkungen auf das andere.

Im Modul 1 der „Viszerale Faszientherapie“ werden die faszialen Räumen (Kavitäten) und die viszero-fasziale Ketten detailliert erörtert. Neben der Vermittlung aller relevanten anatomisch-physiologischen Gegebenheiten liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Palpation und Befunderhebung der viszeralen Faszien. Über die Palpation von Anheftungslinien können die Spannungsverhältnisse der viszeralen Faszien beurteilt werden und so eine gezielte Therapie ausgewählt werden.